Pöttinger: 5 Prozent Umsatzplus bei Grünlandtechnik

Pöttinger: 5 Prozent Umsatzplus bei Grünlandtechnik Dem österreichischen Familienunternehmen Pöttinger gelang im Geschäftsjahr 2016/2017 trotz einem anfänglich schwierigen Marktumfeld in der Landtechnikbranche eine Umsatzsteigerung von zwei Prozent auf 308 Mio. Euro, wie das Unternehmen mitteilt.

"Wir haben uns zu einem internationalen, traktormarkenunabhängigen Spezialisten in den Bereichen Futterernte, Bodenbearbeitung, Saatbettbereitung und Sätechnik entwickelt", sagt Geschäftsführer Heinz Pöttinger. (Fotos: Hersteller)
"Wir haben uns zu einem internationalen, traktormarkenunabhängigen Spezialisten in den Bereichen Futterernte, Bodenbearbeitung, Saatbettbereitung und Sätechnik entwickelt", sagt Geschäftsführer Heinz Pöttinger. (Fotos: Hersteller)
Der Grünlandbereich ist mit 58 Prozent der Haupt-Umsatzträger für Pöttinger, gefolgt von Bodenbearbeitung und Sätechnik mit rund 27 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Pöttinger im Grünlandbereich ein Plus von rund 5 Prozent erzielen. Die Getreidepreise blieben das ganze Jahr stark unter Druck. Das machte sich in der Bodenbearbeitung und Sätechnik mit einem leichten Umsatzrückgang bemerkbar. Das Original-Ersatzteile-Geschäft sorgte im Vergleich zum Vorjahr für einen positiven Beitrag (plus 5 Prozent), wobei auch das neue Ersatzteil-Logistikcenter einen wesentlichen Anteil hatte.

88 Prozent Exportquote
Die Exportquote von Pöttinger liegt bei 88 Prozent, der aus dem internationalem Vertrieb erwirtschaftete Umsatz beträgt rund 270 Mio. Euro. Rund 60 Prozent des Gesamt-Umsatzes werden in den sechs Ländern Deutschland, Frankreich, Österreich, Tschechien, Schweiz und Ukraine erzielt. Neben Deutschland mit rund 18 Prozent, und Österreich mit rund 12 Prozent stellt Frankreich mit 13 Prozent Anteil am Gesamtumsatz einen der größten und wichtigsten Einzelmärkte dar. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz in Österreich etwas zurück gegangen. Der Umsatz in der Ukraine hat sich mit plus 41 Prozent sehr positiv entwickelt.
Die Top-5-Umsatzzuwachsländer – bezogen auf den absoluten Maschinenumsatz im Vergleich zum Vorjahr – sind die Exportmärkte Ukraine, Großbritannien, Schweden, Australien und Tschechien. Gemäß prozentueller Umsatzsteigerung wuchsen dagegen die Exportmärkte Schweden, Weißrussland, Dänemark, Ukraine und Australien überdurchschnittlich stark.

Die vierköpfige Geschäftsführung von Pöttinger (v.l.): Markus Baldinger, Heinz Pöttinger, Gregor Dietachmayr und Jörg Lechner.
Die vierköpfige Geschäftsführung von Pöttinger (v.l.): Markus Baldinger, Heinz Pöttinger, Gregor Dietachmayr und Jörg Lechner.
Investitionen in mehrere Standorte
Pöttinger hat in den letzten Jahren weiter in seine Standorte investiert: das Sätechnikwerk in Bernburg (DE) und das Werk in Vodnany (CZ) wurden erweitert und modernisiert. Im Verwaltungsgebäude am Stammsitz wurden neue Bürostrukturen geschaffen. Mit einem Investitionsvolumen von 25 Mio. Euro hat Pöttinger zudem eine Hallenerweiterung um 12.000 m² für Produktion und Logistik realisiert. Zudem hat Pöttinger im vergangenen Jahr 14 Millionen Euro in ein neues, hochmodernes Ersatzteil-Logistikcenter in Taufkirchen investiert. Am Standort St. Georgen bei Grieskirchen ist bereits das nächste neue Werk in Planung. Die erste Ausbaustufe soll 2021 produktiv gehen mit der Fertigung von Rundballenpressen und Ladewagen.

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